Über Dankbarkeit und die zwei Wölfe

Ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte: abends am Lagerfeuer erzählte ein Großvater, vielleicht war es auch eine Großmutter, dem Enkelkind von den zwei Wölfen und ihrem Kampf in uns:
Der eine Wolf ist voll von Zorn, Neid, Eifersucht, Sorgen, Schmerz, Arroganz,
Selbstmitleid, Schuld und Minderwertigkeitsgefühlen.
Der andere Wolf ist voll von Freude, Frieden, Hoffnung, Heiterkeit, Demut, Wohlwollen, Großzügigkeit, Aufrichtigkeit und Mitgefühl.
Das Enkelkind dachte einige Zeit über die Worte nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?” Und Großmutter/-vater antwortete: „Der, den du fütterst!“

Es gibt keinen Schalter, den wir in uns umlegen können, um den zweiten mehr zu füttern. Und manchmal ist es wirklich gut, dass es den ersten gibt. Eine kleine und schöne Übung aber für den zweiten Wolf wäre: erzählt euch doch heute mal beim Abendbrot, welche schönen drei Momente ihr heute erlebt habt. Und morgen wieder. Das fetzt, versprochen!


Steinherz

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