Kopfdinge, Körperdinge

Kopfdinge sind überall und immer da. Wie leben in einer Gesellschaft, die zu einem Großteil aus Kopfdingen besteht: wir denken und reden und planen, hängen in der Zukunft und Vergangenheit, seltener im Jetzt. Besonders uns (Groß-)Stadtmenschen geht das so.

Und jetzt freuen wir uns, dass der Sommer da ist. Wir sind wieder draußen, sehen wieder einen Sonnenuntergang, wagen uns abends auf den Balkon oder die Wiese, fahren manchmal an den See. Unser Körper freut sich und wir schaffen es ab und zu einfach dazusitzen oder durch den Wald zu gehen und zu genießen. Da sind sie, die Gefühle, da ist sie, unsere Wahrnehmung. Wir riechen die Blüten, spüren den Wind auf zunehmend nackterer Haut, schmecken die neuen Früchte des Jahres. Wir werden wieder ein bißchen ganzer.


Mai_Sonnenuntergang_Rügen

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