Zwei Tage am See

10°C, Nieselregen wechselt ab mit Sonne, der Wind weht immer. In Böen. Wir merken das, wenn wir morgens nicht mit den Kanus auf den See dürfen, weil die Wellen zu hoch sind. Wir merken das, wenn wir mit den Rädern, die wir stattdessen ausgeliehen haben, diesen Hügel hoch wollen und-es-so-an-stren-gend-ist. Wir sind in Prenzlau. Am Unteruckersee, der nördlich vom Oberuckersee liegt. (Wer soll das verstehen?) Wir sind zwei Teenagerjungs und ich. Bis eben kannten wir uns nicht. Nach den zwei Tagen schon, irgendwie zumindest. Wir schwanken zwischen „deine Mudda“-Witzen und der Fürsorge, die sichtbar wird, wenn der 15jährige vorbei kommt, um wieder Holz auf mein Feuer zu legen „weil das ja fast aus ist“. Anfangs kleben beide recht viel an mir, ihnen ist langweilig. An Ende toben sie (trotz der 10°C) mit Wassereimern über den Steg und brauchen mich nicht. Schön.


Unteruckersee

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